Monat: September 2025

Die Straßenbahner-Familie Egener: Drei Generationen in Uniform

Diese Episode beschreibt die Geschichte der Familie Egener, die über mehrere Generationen hinweg als Straßenbahnfahrer für die Aachener Straßenbahn (ASEAG) tätig war, beginnend im Jahr 1900 mit Peter Egener. Es beleuchtet den Korpsgeist und das Gefühl einer „Betriebsfamilie“ unter den Straßenbahnern, wobei der Beruf oft als mehr als nur ein Job, sondern als Berufung verstanden wurde. Der Artikel stellt die Entwicklung der Arbeitsbedingungen dar, vom 12-Stunden-Tag in der „guten alten Zeit“ mit langen Pausen und geringem Stress, bis hin zu den heutigen Anforderungen an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im modernen Einmannbetrieb. Es verdeutlicht, wie der Beruf des Straßenbahnfahrers, trotz seiner Anforderungen, eine tiefe Verbundenheit und Tradition innerhalb der Familie Egener schuf, die über 125 Dienstjahre bei der ASEAG auf sich vereint.

Friedrich Winters Leben: Familie, Beruf und Militärdienst

Die Quellen bieten einen detaillierten Überblick über das Leben von Friedrich Winter (1881-1943), der die Herausforderungen des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland exemplarisch erlebte. Sie beschreiben seine Karriere als Bergmann in der Saarpfalz und später in Alsdorf sowie seinen umfangreichen Militärdienst im 2. Pionierbataillon, der in der Teilnahme am Ersten Weltkrieg in Frankreich, Serbien und an der griechischen Grenze gipfelte. Die Texte heben hervor, dass Winter während des Krieges mit der Malaria infiziert wurde, was schließlich zu seinem frühen Tod führte, und dass er 1917 mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet wurde. Besondere familiäre Tragödien werden erwähnt, insbesondere der Verlust seines Sohnes Karl und seines Schwiegersohns Johann Brosius bei einem Grubenunglück in Alsdorf im Jahr 1930. Die zweite Quelle ergänzt diese Erzählung durch eine detaillierte Zeitleiste sowie Listen seiner Eltern, sieben Geschwister und vier Kinder, was einen genealogischen Rahmen für Friedrich Winters Leben liefert.

Wir Wilhelm von Gottes Gnaden König von Preussen

so ist die Urkunde überschrieben. Diese Quellentexte beschreiben die gerichtliche Rektifikation (Korrektur) eines Geburtsregistereintrags aus dem Jahr 1854, welche 1868 vor dem Königlichen Landgericht Aachen verhandelt wurde. Die Antragsteller, die Eheleute Johann und Magdalena Egener aus Burtscheid, ersuchten die Korrektur der Geburtsurkunde ihres Sohnes Heinrich, da der Name der Mutter fälschlicherweise als „Helena Thimmes“ statt des korrekten Namens „Magdalena Corban“ eingetragen worden war. Das Gericht erkannte den Irrtum als bewiesen an, da die Heirats- und Geburtsurkunden der Mutter die korrekte Identität belegten, und ordnete die entsprechende Änderung im Zivilstandsregister an. Die Familie Egener wurde als „Armensache“ behandelt, was bedeutete, dass ihnen die Prozesskosten weitgehend erlassen wurden, obwohl sie die Kosten für die Rektifikation selbst trugen. Die Dokumente bieten einen detaillierten Einblick in die preußische Gerichtspraxis des 19. Jahrhunderts bei der Korrektur von Personenstandsfehlern.

Erfroren

Lokal-Nachrichten vom 18.2.1892.

Aachen, 18. Februar.

Erfroren. Heute Morgen wurde in der Nähe des von Burtscheid durch die Rothbenden nach Steinebrück führenden Weges die Leiche eines dem Arbeiterstande angehörigen Mannes aufgefunden, welcher augenscheinlich im Laufe der letzten Nacht sich verirrte und schließlich durch Ermattung der Kälte zum Opfer fiel. – Von anderer Seite wird uns noch berichtet: heute früh fanden Kinder, welche sich von Steinebrück zur Schule begaben, den von Burtscheid gebürtigen Tagelöhner Peter Egener, gegen 70 Jahre alt, erfroren auf dem Eise liegend vor, und zwar in den Rothbenden, in der Nähe der Ziegelei. Derselbe war augenscheinlich vom Wege abgewichen, und hatte sich, glaubend, er sei zu Hause, schlafen gelegt. Den Rock und eine leinene Jacke hatte er ausgezogen und sich damit zugedeckt; eine noch halb gefüllte Schnapsflasche lag neben ihm, ein noch mit Essen gefülltes Geschirr hatte er in der Mütze zur Seite stehen. Die Leiche wurde zum Kirchhofe gebracht und dort aufgebahrt. (Wiederholt, weil nicht in allen Exemplaren der ersten Ausgabe enthalten.)

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